9.500.000 Menschen in Deutschland trinken zu viel Alkohol.

1.300.000 Menschen sind alkoholabhängig.

Mit Hilfe des Blauen Kreuzes haben schon viele den Weg heraus geschafft.

Gefangen in der Sucht

Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, bei der sich das Leben zunehmend auf den Alkohol verengt.

Der Tagesablauf wird rund um den Alkohol geplant, persönliche Beziehungen und andere Interessen werden immer mehr vernachlässigt.Versuche, weniger zu trinken oder einige Tage abstinent zu leben, gelingen nicht mehr.

Im Laufe der Zeit spüren Alkoholabhängige, dass ihr Leben zerbricht. Aber sie wollen es sich nicht eingestehen, weil sie sich ein Leben ohne das Suchtmittel nicht mehr vorstellen können.

Ein Ausstieg ist möglich.

Wenn Alkohol zum Problem wird

Als Genussmittel ist Alkohol in unserer Gesellschaft weit verbreitet und akzeptiert. Für viele ist das rechte Maß kein Problem. Doch für eine große Gruppe ist der Alkoholkonsum kein Genuss mehr, sondern zur Sucht geworden.

Warum jemand alkoholabhängig wird, hat immer ganz individuelle Gründe. Bei einigen passiert der Einstieg in die Sucht sehr plötzlich, andere wiederum merken erst zu spät, dass sich durch regelmäßiges Trinken eine Abhängigkeit eingeschlichen hat. Für jeden Einzelnen ist es ein Teufelskreis zwischen Trinken, Vorsätzen, Versagen und erneutem Trinken.

Menschen, die das rechte Maß beim Trinken verloren haben und abhängig sind, leiden unter ihrer Sucht. Aber nicht nur der einzelne Abhängige leidet. Vielmehr entwickeln sich oft individuelle Tragödien für die ganze Familie. Auf jeden Alkoholkranken kommen 4-5 Angehörige, die unter den Folgen der Sucht leiden.

Wir helfen Ihnen da raus!

Es gibt Wege aus der Sucht und für jedes Stadium passende Therapiekonzepte. Auch für Angehörige bietet das Blaue Kreuz Beratungs- und Unterstützungsprogramme.

Das Blaue Kreuz bietet in den Selbsthilfegruppen und Vereinen einen alkoholfreien Lebensraum. Hier sind Menschen mit einer ähnlichen Lebensgeschichte, die Sie verstehen und Ihnen kompetent weiterhelfen.

Machen Sie den ersten Schritt. Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens, Ihrem Arzt, Seelsorger, einem Mitarbeiter einer Suchtberatungsstelle oder rufen Sie uns an!

Sie sind nicht allein!